Am 5. November 2026 veranstaltet TEPSA in Brüssel eine hochrangige Konferenz, um Wege zur Neubelebung des EU-Integrationsprozesses zu finden.
Die Veranstaltung mit dem Titel „Invigorating EU Enlargement“ findet im BIP Meeting Centre, Rue Royale 2-4, 1000 Brüssel, statt und bildet den Abschluss des im Rahmen von Horizon Europe finanzierten Projekts „InvigoratEU – Invigorating Enlargement and Neighbourhood Policy for a Resilient Europe“. Das 2024 gestartete Projekt hat Expert:innen von führenden Universitäten und Forschungsinstituten aus ganz Europa und den Beitrittskandidatenländern zusammengebracht, um die Belastungen und Herausforderungen für die europäische Erweiterung zu identifizieren und anzugehen.
Die Veranstaltung umfasst interaktive Sitzungen und Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Referenten aus EU-Institutionen, den Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Auch der Generaldirektor der GD ENEST, Gert Jan Koopman, wird anwesend sein und eine Rede zur Zukunft der europäischen Integration halten. Darüber hinaus werden im Rahmen der Veranstaltung die Kommunikationsmaßnahmen von InvigoratEU vorgestellt, die das Bewusstsein für die EU-Erweiterung schärfen sollen, darunter auch die Gewinnerbeiträge des öffentlichen Wettbewerbs „Welche Zukunft für den europäischen Kontinent?“, der im Sommer 2026 stattfand.
Zu den Erwartungen an die Abschlusskonferenz erklärten Projektkoordinator Michael Kaeding (Universität Duisburg-Essen) und die wissenschaftliche Leiterin Funda Tekin (Institut für Europäische Politik): „Die Abschlusskonferenz des InvigoratEU-Projekts findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die europäische Integration statt. Am 6. Oktober legte die Europäische Kommission ein Paket zur Überprüfung der Politik im Vorfeld der Erweiterung vor, in denen sie zu dem Schluss kam, dass die EU neue Mitglieder aufnehmen könnte, ohne die bestehenden Verträge zu ändern. Darüber hinaus haben die Mitgliedstaaten in neuen Non-Papern ihre eigenen Ideen dargelegt, insbesondere zur schrittweisen Integration und zu einer neuen Generation von Beitrittsverträgen. Diese Entwicklungen deuten auf den weit verbreiteten Wunsch hin, den Beitrittsprozess zu beschleunigen und eine Lösung dafür zu finden, wie sich die geopolitiische Erweiterung und der leistungsorientierte Beitrittsansatz miteinander in Einklang bringen lassen. Wie lässt sich diese Dynamik in greifbare Ergebnisse umsetzen? Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse des Projekts werden wir Forscher:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft zusammenbringen, um zu erörtern, wie die Erweiterung so vorangetrieben werden kann, dass sowohl die EU als auch ihre künftigen Mitglieder gestärkt werden.“
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Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von TEPSA.



